Kultur- und Sporthalle
Süßen

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Stadt Süßen
  • Zeitraum
    01.2014 ‐ 09.2018
  • Fläche (NGF)
    2.818 m²
  • Kubatur (BRI)
    24.261 m³
  • Bearbeiter
    D. Overhoff, S. Linder
  • Bauleitung
    K+K Ingenieurgesellschaft mbH, Neckarsulm
  • Fachplaner
    Freianlagen:
    ZOLL Architekten Stadtplaner GmbH, Stuttgart
    Tragwerk: Fischer & Friedrich, Waiblingen
    HLS: Rentschler & Riedesser, Filderstadt
    Elekro: Elektroplan, Göppingen
    Bauphysik: IB Bauphysik!, Göppingen
    Brandschutz: IB Riesener, Balingen
    Küche: IB Beck, Wolfschlungen
  • Fotografie
    Simon Sommer Fotografie, Ostfildern

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Kultur- und Sporthalle

Süßen

Mehrfachbeauftragung

1. Preis

Die Kultur- und Sporthalle liegt am Ortsrand von Süßen, zwischen Gewerbe- und Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei. Aufgrund der Nähe zur Ortsmitte sowie durch die Lage am Sommerauweg ist das Gelände fußläufig und für den Fahrverkehr gut erreichbar. Durch die Lage im nördlichen Teil des Grundstückes an der Fils entsteht im Süden des Geländes ein großzügiger Campus mit zentraler Parkierung. Besucher gelangen vom Parkplatz aus über die Hauptachse des Campus zu einem dem Haupteingang vorgelagertem erhöhten Vorplatz. Das Foyer mit Bar öffnet sich nach Süden zum Campus hin und kann über eine mobile Trennwand mit dem Kultursaal verbunden werden. Der Kultursaal orientiert sich nach außen in Richtung Osten und wird durch einen vorgelagerten, geschützten Freibereich in seinen Nutzungsmöglichkeiten erweitert. Ein Verbindungsflur zum Bühnenbereich erschließt die Garderobe und die sanitären Anlagen der Besucher und ist durch ein großes Fensterband visuell mit der Sporthalle verknüpft. Eine Küche ermöglicht die Bewirtung des Saales sowie des Foyers. Über getrennte Zugänge im Norden bzw. Westen gelangen Sportler in den Umkleidebereich der Sporthalle, während Besucher die Tribüne über den Windfang des Foyers erreichen.

Die nach Süden orientierte dreiteilbare Sporthalle ist über zwei Zugänge mit dem Umkleidebereich verknüpft und wird über fünf Oberlichtbänder gleichmäßig mit Tageslicht versorgt.
Zwei große Gymnastikräume im 1. OG komplettieren das Raumangebot für Sportler und werden über zwei Treppen auf kurzem Wege aus dem Sportlerflur im EG erschlossen. Sie sind nach Norden orientiert und bieten auf diese Weise neben blendfreiem Licht Blicke auf die Fils. Aufweitungen im Flur vor den Gymnastikräumen bietet ausreichend Platz für Wartende, sowie die Möglichkeit über großzügige Verglasungen am Geschehen in der Halle teilzunehmen. Die Fassade des Gebäudes wird durch einen spannungsvollen Wechsel von großen Glasflächen, transluzentem Polycarbonat und wirkungsvollen Putzflächen mit Kammzug geprägt. Im Innenraum dominieren Sichtbetonflächen, aubergine-farbene Putzflächen, weißer Betonwerksteinboden und mineralische Estrichbeschichtungen das Erscheinungsbild, während der Kultursaal sich durch weißlackierte Wandverkleidungen sowie einen Parkettboden aus Eiche abhebt.