SPORTHALLE
Affalterbach

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Gemeinde Affalterbach
  • Fläche (NGF)
    1.125 m²
  • Kubatur (BRI)
    8.925 m³
  • Bearbeiter
    D. Scharpfenecker, D. Overhoff, T.-P. Zoll
  • Fachplaner
    Tragwerk: Fischer & Friedrich, Fellbach
    Elektro: Kienle Beratende Ingenieure GmbH, Ostrach
    HLS: IGV Ingenieure GmbH, Korntal-Münchingen
    Bauphysik: GN Bauphysik, Stuttgart
    Brandschutz: FBK Brandschutz, Erlenbach

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SPORTHALLE

Affalterbach

ENTWURFSIDEE

Die neue Sporthalle präsentiert sich als klarer kubischer Baukörper, dessen wahrnehmbare Kubatur durch den geschickten Umgang mit der Topografie und dem erdüberdeckten Umkleide- und Sanitärbereich auf eine für den Standort angemessene Größe minimiert wird.

Der bestehende Schulhof erhält durch die neue Sporthalle eine klare Begrenzung nach Süden hin. Durch eine geringe Drehung des Hallenbaukörpers aus der Achse des Südflügels der bestehenden Schule wird eine räumliche Verknüpfung des Schulhofs mit den Sportanlagen erzeugt. Mittels Treppenanlage und einer begrünten Böschung wird die Höhendifferenz dieser beiden Niveaus auf natürliche Weise überwunden.

Der schlichte Baukörper arbeitet sich von Süden wie ein Bügel aus dem Boden hervor und endet mit einem überdachten Eingangsbereich im Norden. Geschlossene Fassadenflächen mit changierenden Faserbetonlatten bilden einen spannungsvollen Kontrast zu den transparenten Glasflächen an der Ost-, Nord- sowie Westseite des Gebäudes. Über den Schulhof erreichen die Nutzer barrierefrei einen überdachten Zugangsbereich, welcher neben Wetterschutz zusätzliche Aufenthaltsqualität bietet und ein zentrales Gelenk zwischen Schulhof, Außensportanlagen und einem in Zukunft möglichen Zugangsbereich der Mensa bildet. Entlang der Südfassade ist eine Rampe für die Andienung von Sportgeräten geplant, die im Notfall auch als Flucht- und Rettungsweg aus der Halle dient.

Vom Foyer aus führt eine einläufige Treppe in den zur Halle hin verglasten Sportlerflur, welcher Umkleiden, Regie, Putzraum und beide Hallenteile erschließt. Zusätzlich verbindet ein Aufzug das Foyer mit der Hallenebene und sorgt zusammen mit einer barrierefrei gestalteten Lehrerumkleide für die Barrierefreiheit des gesamten Gebäudes.