Mehrzweckhalle
Vöhringen

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Gemeinde Vöhringen
  • Zeitraum
    06.2016 ‐ 10.2016
  • Fläche (NGF)
    2.150 m²
  • Fläche (BRI)
    16.550 m³
  • Bearbeiter
    M. Konzi, R. Eisenhuth, R. Neulinger, R. Duffner,
    M. Kronz, T.-P. Zoll, J. Maibach-Zoll, P. Zoll
  • Fachplaner
    Tragwerk: Fischer & Friedrich, Stuttgart
    Brandschutz: IB Riesener, Balingen
    Bauphysik: Ebök, Tübingen
    Elektro: Raible + Partner, Eningen u.A.

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Mehrzweckhalle

Vöhringen

Nicht offener Planungswettbewerb nach RPW mit 15 Teilnehmern

1. Preis

Gefasst von der historischen Allee, dem Parkplatz und der neuen Halle entsteht ein großzügiger Platz zu dem man automatisch geleitet wird. Die Zugänge in die Halle sind funktional gegliedert und aufgeteilt. Der Hauptzugang erfolgt über den großzügigen Vorplatz, die Sportler- und Tischtenniszugänge sind in der oberen Ebene in direktem Bezug zum Parkplatz angeordnet.

Bereits beim Aussteigen aus dem Auto kann der Besucher die Aussicht auf Vöhringen und umgebende Natur genießen. Mit dem Blick über die Halle hinweg oder in die Halle hinein wird der Naturraum in seiner sinnlichen Wahrnehmung erhalten aber auch das neue Gebäude mit seinem Innenleben inszeniert.

Um möglichst flexibel zu bleiben, kann der Gymnastikraum dem Foyer zugeschaltet werden. Darüber hinaus können das Foyer und der Gymnastikraum auch zum Vorplatz hin geöffnet werden.

In der Ebene 0 betritt man über ein großzügiges Foyer den Mehrzwecksaal. Seitlich an das Foyer ist der Gymnastikraum mit seinen Nebenräumen angegliedert. An der Stirnseite des Saals ist die Bühne sowie deren Lagerraume angeordnet. Alle für den Sportbetrieb notwendigen Räume befinden sich im rückwertigen Bereich der Mehrzweckhalle, die in das vorhandene Gelände eingebettet sind.

Das Dachtragwerk der Sporthalle wird als Stahl-Holzkonstruktion ausgeführt. Die in E+1 neben der Sporthalle angeordneten Bühnenräume, sowie der Foyer- / Technikbereich mit dem Gymnastikraum werden als massive Stahlbetonbauwerke, bestehend aus Stahlbetonwänden und Stahlbetondecken, ausgeführt. Die Außenwände werden mit einer horizontalen Holzleistenschalung verkleidet. Eine Umlaufende Fassadenfuge gliedert die Ansichten. Die Halle öffnet sich über eine großzügige Pfosten-Riegel Fassade nach Norden ins Tal. Das Hallendach ist extensiv begrünt.