Rathausneubau
Baltmannsweiler

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Gemeinde Baltmannsweiler
  • Zeitraum
    01.2014 ‐ 01.2017
  • Fläche (NGF)
    1.493 m²
  • Fläche (BRI)
    6.734 m³
  • Bearbeiter
    M. Konzi, R. Eisenhuth, R. Duffner, P. Zoll
    T.-P. Zoll
  • Fachplaner
    Tragwerk: Fischer & Friedrich, Waiblingen
    HLS: Ebök, Tübingen
    Bauphysik: Ebök, Tübingen
    Elektro: Raible + Partner, Eningen u. A.
    Brandschutz: IB Riesener, Balingen

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Rathausneubau

Baltmannsweiler

Planungskonkurrenz mit 6 eingeladenen Architekturbüros.

1. Preis / Realisierung

ENTWURFSIDEE

Ein neues Rathaus, das sich als moderner Bau, aufgrund seiner Bedeutung, mit angemessener Dominanz in das städtebauliche Umfeld einfügt. Die Maßstäblichkeit der umgebenden innerörtlich geprägten Baustruktur bleibt gewahrt und neu formulierte Raumkanten gliedern angrenzende Straßen- und Platzräume.

Die Ortsdurchfahrt wird auf Höhe des Neuen Rathauses, durch die neu formulierte markante Gebäudeecke des nach Süden vortretenden Rathausgebäudes als Straßenraum ausgebildet. Die Hauptfassade des Rathauses ist künftig mit dem Hauptzugang zum künftigen Marktplatz orientiert und bildet den östlichen Raumabschluss des neuen Marktplatzes. Der Marktplatz bekommt eine neue Geometrie unter Einbeziehung der ehemals bebauten Nordwestecke an der Esslinger Straße und der Einmündung Kirchstraße. Die multifunktionale Platzfläche ist für Veranstaltungen und Feste geeignet und dient in veranstaltungsfreier Zeit als Parkplatz.

Das neue Rathaus zeigt sich selbstbewusst als monolithischer Solitär. Die unterschiedlich zugeschnittenen Fassadenöffnungen lassen die Bedeutung der dahinter liegenden Funktionen erahnen. Als Herzstück des Gebäudes zeichnet sich der Ratssaal durch ein zweigeschossiges, großes Verglasungselement zum Marktplatz hin ab. Im Erdgeschoss sorgt die geschosshohe Verglasung für Transparenz und steht damit für eine bürgernahe Verwaltung. Um dies zu unterstreichen, ist hier unmittelbar neben dem Eingangsbereich das Bürgerbüro angeordnet.

Entsprechend dem Status des Rathauses als öffentlichem Sonderbau werden hochwertige Materialien, wie eine steinerne Fassade (z.B. geschlemmtes Mauerwerk) in Verbindung mit hochwertigen Fensterlaibungen aus Holz und Kupfer eingesetzt. Die Verwendung von teilweise massiven Holzlaibungen lässt die Atmosphäre des Inneren erahnen.