Ortsmitte
Ittlingen 

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Gemeinde Ittlingen
  • Zeitraum
    05.2007 ‐ 05.2008
  • Fläche (NGF)
    4.000 m²
  • Bearbeiter
    R. Duffner, T.-P. Zoll, P. Zoll

Zu PDF Sammlung hinzufügen

Ortsmitte

Ittlingen 

Entsprechend dem Maßnahmenkonzept aus dem Städtebaulichen Rahmenplan aus dem Jahr 2006 soll der Abschnitt der Hauptstraße zur Ortsmitte umgestaltet werden. Der wichtigste innerörtliche Bereich soll durch eine entsprechende Freiraumgestaltung gestärkt werden und mit einem neuen Dorfbrunnen als identitätsfestigendes Element gestaltet werden. Eine Skulptur "Käfer" an zentraler Stelle, in Anlehnung an den historischen Spitznamen "Käfertrippler" ist angedacht. 

GESTALTUNGSKONZEPT 

Bei der Neugestaltung der Freifläche soll vor allem der Bestand beachtet werden. Ein besonderes Augenmerk kommt der neuen platzräumlichen Situation durch die Freistellung des ehemaligen Gasthauses Bären und der Integration des historischen Alten Rathauses zu. Wichtig ist auch die gestalterische Einbindung vorhandener Garagen in die nördlich angrenzende Platzfläche vor dem Gemeindehaus. Bei der geplanten Maßnahme wird die Straßenführung der Hauptstraße abgeändert und eine Neugestaltung der Verkehrsanlage vorgenommen. Für den Bereich Dorfplatz mit Brunnenanlage und Aufenthaltsfunktionen soll ein qualitativ hochwertiger Entwurf Grundlage für eine, bisher nicht existierende "Neue Mitte" für Ittlingen werden. Zu den Maßnahmen gehören alle Gestaltungsmerkmale wie Mauern, Treppen, Pergolen und Brunnenanlage sowie die Möblierungselemente wie Bänke, Beleuchtung, Poller und Papierkörbe. Die Maßnahmen stehen in direktem Zusammenhang mit der im Jahr 2007 durchgeführten Bürgerbe-teiligung. In dem Ideenforum "Ortsmitte" gab es durch die Bürger Anregungen für eine zukünftige Platzgestaltung.

Shared space - Raum für alle 

Mit der Umgestaltung der Ortsmitte von Ittlingen sollen im gesamten Planbereich die Qualität des öffentlichen Lebensraumes verbessert werden.
Es soll dabei ein störungsfreies Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsarten und Nutzer gefördert werden. Im Sinne des europäischen Kooperationsprojektes "Shared Space", sieht die Umgestaltung und Materialwahl des öffentlichen Raumes den Mensch und die räumlichen Qualitäten der Ortsmitte als wesentlichen Maßstab für die Neugestaltung an.

Weitere Informationen: www.shared-space.org