Quartierserneuerung
Erlenbach

Basisdaten:

  • Auftraggeber
    Gemeinde Erlenbach
  • Zeitraum
    03.2017 ‐ 07.2017
  • Bearbeiter
    R. Neulinger, R. Geyer, J. Bürklein, Y. Gasperlin,
    C. Ammersbach, M. Kronz, T.- P. Zoll

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Quartierserneuerung

Erlenbach

Mehrfachbeauftragung mit Auftragszusage mit 6 ausgewählten Teilnehmern.

1. Preis

STÄDTEBAULICHES KONZEPT

Es ist eine sich in das historische Umfeld einfügende bauliche Neuordnung vorgesehen, welche die Bauweise, die baustrukturelle Körnung und die raumbildende Anordnung der Umgebung aufnimmt.Für das Gebäude Kirchgasse 2 wird ein Ersatzneubau mit einer möglichen Gastronomienutzung im Erdgeschoss vorgeschlagen. Diese orientiert sich als belebendes Element in Richtung historischer Marktplatz. Die Giebelständigkeit der Bestandsbauweise wird durch den Neubau bewusst wieder aufgenommen, womit die heute vorhandene Baukörperausrichtung beibehalten wird. Die Bebauungen entlang der Kirchgasse sind zueinander leicht versetzt angeordnet, um die Gliederung in Einzelbaukörper der Neubebauung zu stärken. 

ARCHITEKTUR  /  GEBÄUDEKONZEPT  /  BAUSTRUKTUR

Die Baukörper sind dort wo möglich in Grenzbauweise angeordnet, um freiräumliche Qualitäten zu ermöglichen, Ausblicke auf Brandwände zu minimieren und um die städtebauliche Struktur einer meist geschlossenen Bauweise im Ortskern zu stärken.  Die Baukörper sind in der Regel als zweigeschossige Gebäude mit Satteldach geplant. Um das Ortsbild zu wahren sind alle zum öffentlichen Raum hin orientierten Freibereiche der Wohnungen als eingezogene Loggien entworfen.

ERSCHLIESSUNG

Die drei westlichen Baukörper sind auf einer gemeinsamen Tiefgarage angeordnet. Die westlichen 3 Gebäude, um einen gemeinsamen Hof gruppiert, sind über ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug und anbindenden Stegkonstruktionen erschlossen.  Das Gebäude an der Klingenstraße erhält ein Treppenhaus mit Aufzug. Die Verbindung mit der Gesamtanlage erfolgt über das Untergeschoss  mit Tiefgarage.